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Antizyklische Flughafen AG |
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Geschrieben von OskarMaria
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Freitag, 13. Februar 2009 |
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Dr. Wilhelm Bender, Chef der Fraport
AG, verkündet Zweckoptimismus. „Der Tourismus würde sich von
Krisen immer schnell erholen", sagte Bender vor dem
Tourismus-Ausschuss des Deutschen Bundestages. Dabei steht es um
seine Firma nicht so rosig. Im Januar gingen die Passagierzahlen um
10,4 Prozent gegenüber dem Januar des Vorjahres zurück. Bei den
Flugzeugbewegungen lag das Minus bei sieben Prozent, das Cargovolumen
von Fracht und Post reduzierte sich gar um 23,5 Prozent gegenüber
dem Vorjahr.
Dagegen sieht der Mann den Bau einer weiteren Flugbahn inzwischen gar als Aufgabe von nationaler Bedeutung. Mit
über sieben Milliarden Euro stemme die Fraport ein gigantisches
privatwirtschaftliches Konjunkturprogramm, das mit zur Überwindung
der Wirtschaftskrise beitrage. Gut - Flugbahnen zu bauen, die
keiner braucht, ist eine Möglichkeit die Wirtschaft anzukurbeln. Dumm nur, dass die Bürger demnächst wieder die Zeche zahlen müssen. Wenn die Fraport AG
die Kosten alleine nicht mehr stemmen kann, ihre Gesellschafter, die Stadt Frankfurt und das Land Hessen, um öffentliche Hilfe bittet und über erhöhte
Benutzungsgebühren, die Fluggäste mitbezahlen lässt.
OskarMaria, 13.02.2009
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