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Geschrieben von OskarMaria
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Samstag, 14. Februar 2009 |
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Karl-Theodor Freiherr von und zu
Guttenberg, (37) dürfte der jüngste Wirtschaftsminister der
Bundesrepublik sein. Das ist prinzipiell kein Fehler. Und nach
eigenen Angaben kann der ministerielle Jungspund bereits veritable
Erfahrungen im Wirtschaftsbereich vorweisen - geschäftsführender
Gesellschafter in einem Familienunternehmen und als
Aufsichtsratsmitglied der Rhön-Klinikum AG. Das hört sich gut an,
ist aber - gelinde gesagt - etwas übertrieben. Das
Familienunternehmen war wohl eine Klitsche mit einem Umsatz von etwa
25.000 Euro und maximal drei Mitarbeitern. Und den
Aufsichtsratsposten hatte er inne, weil seine Familie mit einem
Batzen Geld an der Rhön-Klinik beteiligt war. Praktische
Führungserfahrung hatte er keine.
In einer Zeit in der der Schein
wichtiger ist als das Sein, qualifiziert ihn für das Amt wohl seine
adlige Abstammung und sein schneidiges Auftreten. Denn hat man
inhaltlich wenig zu bieten, dann muss wenigstens die Fassade stimmen.
Ob solch ein Minister uns hilft, die augenblickliche wirtschaftliche
Krisenlage zu überstehen, darf getrost bezweifelt werden.
OskarMaria, 14.02.2009
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